- Essen. Ja, das hört sich jetzt schön verrückt an. Aber vegan-essend zu verreisen ist...anstrengend. Jedenfalls für mich (liebe Mit-Veganer, bitte steinigt mich nicht). Nicht dass ich hungere. Überhaupt nicht! Und ich genieße es: Salat, Fritten, Kartoffeln, Salat. Aber es ist nicht so abwechslungsreich. Und ich koche gerne. Vor lauter Freude habe ich mir gleich heute eine tolle Tofu-Bolognese gekocht und dazu gleich zwei Salate. Ich vermisse also mein Essen. Meine Smoothies. Meine vegane Eiscreme. Ich bin ein verwöhnter Esser, das hört man wohl raus.
- Meine Lieben. Hä? Wie? Die fahren doch mit? Ja, guter Einwand aber halt nicht alle. Jetzt war ich mit meinen Eltern und Kind Nr. 3 unterwegs. Eine schöne kleine Reise und in dieser Konstellation waren wir noch nie auf Reisen. Bemerkenswert also und ich habe es sehr genossen. Aber natürlich gleichzeitig Mann und Kind 1 und 2 vermisst. Und meine lieben Freundinnen. Die können ja auch nicht alle mit.
- Unser Zuhause. Immer, wenn ich weg bin kommt unterwegs irgendwann der Punkt an dem ich anfange mein Zuhause zu vermissen. Meistens irgendwelche bescheuerten Kleinigkeiten. Neulich habe ich mal die Müchennetze vor unseren Fenstern vermisst. Oder ich vermisste größere Dinge wie meine Matraze. Unser Bad (und es ist weder groß noch besonders luxuriös) - also ich vermisse einfach mein Zuhause.
Und wenn ich meine kleine neue Liste so betrachte, dann denke ich: Gut so. Ich habe genug Fernweh, um neue Eindrücke zu bekommen und abzuschalten
und augenscheinlich einen Alltag, den ich vermissen kann und der mich zu sich zurückzieht. Wie schön! Ich freue mich also auf den nächsten Urlaub. Ist nicht mehr lang. Bis dahin euch allen eine gute Zeit. Ich melde mich danach, spätestens dann, wenn ich das bloggen vermisse ;-)